Was ist die Bravo-Kompanie, kurz: BK?

Die Bravo-Kompanie betreibt Airsoft mit nachgestellter Ausrüstung der Spezialkräfte der Bundeswehr (KSK) [STAN]. Alle zwei Monate findet eine gemeinsame Airsoft-Operation oder ein Training im benachbarten Ausland statt. Da das Funktionieren als Einheit einen sehr großen Stellenwert einnimmt, wird fortlaufend an Airsoft-relevanten Taktiken herumgefeilt und experimentiert.

Mit einer Altersstruktur von Mitte 20 bis Mitte 40 ist bei uns der 20-jährige Single und Facharbeiter genauso vertreten wie der 42-jährige Familienvater und Unternehmensberater. In der Zwischenzeit besteht ein hoher Anteil der BK aus aktiven und ehemaligen Zeitsoldaten (SaZ) sowie freiwillig länger Dienenden. Vornehmlich aus den infanteristischen Bereichen der Bundeswehr wie Fallschirmjägern, Grenadieren oder Jägern. Es gibt aber auch zahlreiche Mitglieder, die noch nie beim Bund oder sonstigen Behörden waren.

Als gesetzestreue Bürger halten wir uns an die rechtlichen Vorgaben. Wir lehnen Gewaltverherrlichung, Nationalismus und blinde Autoritätsgläubigkeit ab. Ebenfalls haben in unserem Team extreme politische Ausrichtungen nichts zu suchen. Wir distanzieren uns daher auch klar von Links- und Rechtsextremismus.

Entstehung

Gründungsdatum war der 8. Oktober 2006, der Tag als das Team zum ersten Mal unter dem Namen "Bravo-Kompanie" zusammen kam. Es war ein Zusammenschluss von bislang weniger organisierten Spielern aus dem Raum Zollernalb, Stuttgart und Reutlingen. Um sich von vielen Flecktarn-Teams abzuheben, brauchte die BK einen eigenen Stil. Diesen fanden die Jungs in der Orientierung am Ausrüstungsstand des KSK.

Da die BK in der Vergangenheit überwiegend auf CQB-Geländen wie Area V spielte, lag es nahe, die Ausrüstung an einer der Zugriffsausrüstungen des Calwer Originals zu orientieren.

Da die Bravo-Kompanie dem Namen nach auch als Bravo ( = nicht das Original) ausgelegt werden kann, wurde nicht alles beim KSK abgekupfert. Einstimmig sind sich die Mitglieder hier einig, daß das Logo zwar nahe am Original ist, aber dennoch eine Ecke besser aussieht. Der Hintergedanke bei der Namensgebung stammt noch aus den Zeiten, als es kein KSK gab und die B-Kompanien der Fallschirmjägertruppe diesen Job bedingt verrichteten.