Was man wissen sollte...

Airsoft ist eine sportliche Freizeitaktivität und wird bei uns auch als solche betrieben. Wir wissen, dass Menschen in unserem Land aufgrund seiner Geschichte sehr sensibel auf militärische Darstellungen reagieren können.

Wir bitten darum, einen neutralen Blick auf uns zu werfen und das Tatsächliche zu sehen. Fast jeder hat in seiner Jugend "Räuber und Gendarme", "Völkerball" oder einfach nur "Fangen" gespielt, sich mit Wasserbomben beworfen oder mit einer Wasserpistole um den Block gejagt.

Airsoft ist nichts weiter wie die Fortführung dessen und macht uns einfach nur Spaß. Der Sport selbst ist organisiert und wird von der BK grundsätzlich im Ausland auf freigegebenen Geländeteilen betrieben. Durch das Tragen von Schutzausrüstung sind ernsthafte Verletzungen durch die verwendeten 6mm-Kunststoffkugeln nahezu ausgeschlossen. Übrigens: Airsoftguns werden in den meisten Ländern, außer in Deutschland, als Spielzeuge betrachtet.

Airsoft stellt weder Verletzungen noch realistisches Trefferverhalten dar. (Man hebt bei einem Hit einfach die Hand und geht vom Feld - ähnlich Völkerball). Airsoftspieler sind im Durchschnitt Mitte 20 und stammen aus allen Gesellschaftsschichten. Vom Pfarrer über den Industriemechaniker bis hin zu Führungsebenen von Unternehmen spielt jeder. Airsoft stellt einen Ausbruch aus dem Arbeitsalltag dar und bezieht daraus seinen Reiz. Teams und Spieler weisen sich selbst in die Schranken und regulieren sich selber. Wir sind uns im Klaren über die Hintergründe der Airsoftgegner, weil wir Ihnen zuhören. Hierbei betrachten vor allem die älteren, einflussreichen Spieler den Sport aus dem Blickwinkel der Airsoftgegner und merzen Angriffsflächen aus.